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Lymphdrainage

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Manuelle Lymphdrainage (MLD): Definition, Wirkung und Anwendung

Die manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle, sanfte Entstauungstherapie, die Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe durch Förderung des lymphatischen Abflusses reduziert. Teil der sogenannten Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE), wird sie seit den 1960er Jahren angewendet.

Im Unterschied zu klassischen Massagen zielt MLD nicht auf Durchblutungssteigerung, sondern auf Aktivierung des Lymphgefäßsystems mittels rhythmischer, kreisender und pumpender Griffe. Dabei sollen Lymphangione (Gefäßmuskelzellen) in ihrer Pumpfunktion angeregt werden

Ziel & Wirkung
- Entstauung von Ödemen: Reduktion von Schwellungen insbesondere bei Lymphödemen, postoperativem oder lipödematösem Gewebestau
- Schmerzlinderung und Lockern des Gewebes
- Immunsystem-Stärkung durch bessere Funktion der Lymphknoten
- Förderung der Heilung bei Verletzungen und Nachbehandlungen

Anwendungsgebiete (Indikationen)

Lymphdrainage wird bei folgenden Beschwerden typischerweise eingesetzt

Behandlungsablauf

Typische Sitzungsdauer: 30–60 Minuten. Häufig initial täglich (Phase 1), später nach Bedarf (Phase 2)

Risiken & Kontraindikationen

Fazit

Die manuelle Lymphdrainage ist eine wissenschaftlich etablierte und medizinisch anerkannte Therapiemethode zur Behandlung von Schwellungen und Ödemen. Sie ist nur bei entsprechend geschultem Fachpersonal zulässig und sollte stets ärztlich indiziert sein. Der Erfolg hängt von regelmäßiger Anwendung, ergänzender Kompressionstherapie und Eigenbeteiligung ab. Bei chronischen Erkrankungen kann Langzeitbedarf bewilligt werden – wichtige Grundlage für kontinuierliche Behandlung mit minimaler Bürokratie